BiOHY Reiniger für WC und Badezimmer
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Gut zu wissen
Welcher Reiniger für welche Fläche?
- Toilette innen, Urinstein und Ablagerungen unter dem Rand → WC-Reiniger, für gezieltes Auftragen unter den Rand der WC-Schwan
- Waschbecken, Wanne, Dusche, Armaturen und Fliesen → Sanitärreiniger; sitzen Kalk und Urinstein schon dick, der Sanitärreiniger Plus
- Große Fliesenflächen und Fugen → Fliesenreiniger
- Spiegel, Duschwand und Glasflächen → Glas- und Oberflächenreiniger
- Kalk in Waschmaschine, Wasserkocher und anderen Haushaltsgeräten → Universal Entkalker
- Handwaschbecken und Gäste-WC → Creme Seife oder Flüssig Seife zum Nachfüllen
- Abschließendes Wischen des Bodens → Bodenreiniger
Die Reihenfolge spart Dir Doppelarbeit: erst die Toilette einweichen lassen, dann Dusche und Wanne, danach Waschbecken und Armaturen, anschließend Spiegel und Glas, zuletzt der Boden. Wer mit dem Boden anfängt, wischt ihn zweimal.
Kalk löst sich mit Zeit, nicht mit Kraft. Einwirken lassen ist wirksamer als schrubben – und schont die Oberfläche. Bei verchromten Armaturen keine Scheuermittel und keine harten Schwämme verwenden; feine Kratzer sind der Grund dafür, dass Kalk danach schneller wieder haftet.
Träger Abfluss im Bad? Der Rohrreiniger löst Fett und Seifenablagerungen und ist für die regelmäßige Vorbeugung gedacht. Sitzt der Abfluss bereits fest – meist durch Haare –, ist der Abflussreiniger das richtige Mittel. Beide sind hochalkalisch und ätzend (GHS05, Signalwort „Gefahr“): Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen, niemals mit anderen Reinigern mischen und vorab die Gefahren- und Sicherheitshinweise lesen.
Vorsicht bei Naturstein: Marmor, Travertin und einige Granitsorten vertragen keine sauren Reiniger und keinen Essig – die Oberfläche wird stumpf. Dort gehört ein pH-neutraler Reiniger hin. Im Zweifel an einer verdeckten Stelle testen.
Zur Einordnung: Das sind Reinigungsmittel, keine Desinfektionsmittel. Sie entfernen Kalk, Urinstein, Seifenreste und den Biofilm, in dem sich Keime halten – eine keimtötende Wirkung wird nicht ausgelobt und ist im Privatbad in aller Regel auch nicht nötig. Maßgeblich ist die Angabe auf dem Etikett.
Für Hotellerie, Praxen und Gebäudereinigung gibt es dieselben Konzentrate im 10-Liter-Kanister im B2B-Bereich.